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	<title>WacheWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-13T02:53:31Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=4883</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
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		<updated>2016-05-25T07:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Über die Bedeutung von Werwölfen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kompendium der Kriminaltechnik''' entstand in der Abteilung SUSI; Ziel und Zweck war es, die Kriminaltechnischen Verfahren zu sammeln und möglichst knapp darzustellen. Die Autoren waren &amp;lt;char&amp;gt;071078-L-030799&amp;lt;/char&amp;gt; und &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompendium der Kriminaltechnik==&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann, deren Präzision denen von Laborergebnissen auch noch häufig überlegen ist. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (zum Beispiel in dem Fall ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt wird. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird, ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
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		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=4773</id>
		<title>Saugi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=4773"/>
		<updated>2014-08-27T14:44:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: grammar&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Saugi''' ist das Maskottchen der [[Pathologie]]. Es handelt sich bei ihm um ein erwachsenes Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsigen Glatzengeier, das &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt; von der Vorsitzenden der ''[[Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer]]'', Lady Hattie [[Tachyerii]] unter nicht ganz bekannten Umständen zum Geschenk gemacht wurde. Er half der Pathologie dabei, ein Problem, das nach der Schließung des [[Friedhof der unbekannten Seelen|Friedhofs der Unbekannten Seelen]] auftrat, zu lösen. Auch hilft er aktiv dabei mit, dass die gelegentlich anfallenden Überreste der Pathologie nicht überhand nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorbesitzerin beschrieb ihn seht zutreffen mit den Worten: ''&amp;quot;Der schlundhalsigen Glatzengeier (...) frisst mehr als ein Schwein in der Mast. Für Notzeiten hat er einen zweiten - im Übrigen federlosen und hässlichen - Hals, in dem er das Futter für ein halbes Jahr speichern kann. Er hat einen kahlen Schädel, nach Käse riechende Klauen und sein restliches Gefieder ist schleimfarben. Und er ist der einzige Vogel, dessen Blähungen Kerzen verlöschen lassen können. Sein Schrei klingt wie das Blubbern von Faulschlamm, und er gilt als so dämlich, dass man ihn nicht einmal im Käfig halten muss - er ist zu dumm zum Fliegen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell - zu lautet es zumindest in dem durch die Abteilungsleiterin &amp;lt;char&amp;gt;270285-P-151203&amp;lt;/char&amp;gt; befürworteten und vom Kommandeur &amp;lt;char&amp;gt;070583-P-220702&amp;lt;/char&amp;gt;abgesegneten Beschaffungsantrag - dient er  ''&amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;zur Dekoration und Auffrischung der gerichtsmedizinischen Räumlichkeiten und Gerätschaften, Prävention zur Verstopfung der Kanalisation, sowie Beseitigung von überschüssigen Kantinenabfalls&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;quot;''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lieblingsplatz ist auf dem heruntergefahrenen Fahrstuhlschacht in der Pathologie. Er gilt als pflegeleicht, überwiegend handzahm und '&amp;lt;i&amp;gt;furchtbarhässlich&amp;lt;/i&amp;gt;' (in einem Wort geschrieben). Seit seinem Einzug in die Wache hängt ein &amp;quot;Achtung-Geier&amp;quot;-Schild an der Tür, das &amp;lt;char&amp;gt;240470-K-010706&amp;lt;/char&amp;gt; gemalt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal in der Woche ist ein Rekrut dazu verdammt, den Sitzplatz zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;coop&amp;gt;81&amp;lt;/coop&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wache|Saugi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tier|Saugi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Scheibenwelt-Kalender&amp;diff=2942</id>
		<title>Scheibenwelt-Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Scheibenwelt-Kalender&amp;diff=2942"/>
		<updated>2011-05-26T12:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Tabelle neu formatiert, die weiteren Feiertage angegeben und entprechen erläutert (u.a. nach Farben der Magie)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Originalbegriff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allgemein verwendete Kalender auf der [[Scheibenwelt]] zählt in 400-Tage-Jahren seit der Gründung der [[Unsichtbare Universität | Unsichtbaren Universität]]. In diesem Kalender entspricht die Scheibenwelt-Jahreszahl stets der irdischen. Eine ältere Zählung geht von 800-Tage-Jahren aus und beginnt mit der Gründung Ankh-Morporks. 1282AM entspricht also 1UU, und ein AM-Jahr entspricht 2 [[Unsichtbare Universität | UU]]-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Einteilung==&lt;br /&gt;
===Scheibenwelt-Tag===&lt;br /&gt;
Der Tag auf der [[Scheibenwelt]] dauert 24 Stunden. Eine besondere Bezeichnung für die Stunden scheint es nicht zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheibenwelt-Woche===&lt;br /&gt;
Die Woche besteht aus acht Tagen. Sie heißen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Oktotag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheibenwelt-Monat===&lt;br /&gt;
Je nach Sichtweise hat das Jahr 13 oder 26 Monate (s. Jahr). Da sich die Monatsnamen jedoch wiederholen, gibt es diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ick oder Ekel (16 Tage) (der &amp;quot;Tote Monat&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Offel (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Februar (32 Tage)&lt;br /&gt;
* März (32 Tage)&lt;br /&gt;
* April (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Mai (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Juni (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Gruni (32 Tage)&lt;br /&gt;
* August (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Spuni (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Sektober (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Asche bzw. Ember (32 Tage)&lt;br /&gt;
* Dezember (32 Tage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Scheibenwelt-Kalender====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! - !! M !! D !! M !! D !! F !! S !! S !! O !! - !! M !! D !! M !! D !! F !! S !! S !! O !! - !! M !! D !! M !! D !! F !! S !! S !! O !! - !! M !! D !! M !! D !! F !! S !! S !! O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Ick''' || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''1'''&amp;lt;/span&amp;gt; || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||   ||  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Off''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Feb''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Mär''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Apr''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Mai''' || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''1'''&amp;lt;/span&amp;gt; || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Jun''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''16'''&amp;lt;/span&amp;gt; ||   || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''17'''&amp;lt;/span&amp;gt; || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Gru''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Aug''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Spu''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Sek''' || 1 ||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''2'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''3'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''4'''''&amp;lt;/span&amp;gt;|| 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 ||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''10'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''11'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''12'''''&amp;lt;/span&amp;gt;|| 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 ||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''18'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''19'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''20'''''&amp;lt;/span&amp;gt;|| 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''26'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''27'''''&amp;lt;/span&amp;gt;||&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''28'''''&amp;lt;/span&amp;gt;|| 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Asc''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Dez''' || 1 || 2 || 3 || 4 || 5 || 6 || 7 || 8 ||   || 9 || 10 || 11 || 12 || 13 || 14 || 15 || 16 ||   || 17 || 18 || 19 || 20 || 21 || 22 || 23 || 24 ||   || 25 || 26 || 27 || 28 || 29 || 30 || 31 || &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''32'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0080&amp;quot;&amp;gt;'''fester Feiertag'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#80FF00&amp;quot;&amp;gt;'''''möglicher beweglicher Feiertag'''''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheibenwelt-Jahr===&lt;br /&gt;
Ein Jahr war ursprünglich der Zeitraum, in dem sich die [[Scheibenwelt]] einmal komplett auf dem Rücken der vier [[Elefanten]] gedreht hat. Das entspricht 800 Tagen, und die Bezeichnung war auch Drehjahr. Da in dieser Zeit - wohl bedingt durch den chaotischen Lauf der Sonne - alle Jahreszeiten zweimal vorkommen, hat sich das 400-Tage-Jahr durchgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zum einen die uns bekannte Nummerierung der Jahre. Nach dem Kalender der der [[Unsichtbare Universität|Unsichtbaren Universtität]] entspricht das Scheibenweltjahr dem [[Rundwelt | Rundweltjahr]].&lt;br /&gt;
Die zweite Möglichkeit Jahre auseinander zu halten, ist sie mit seltsamen Namen zu versehen ([[Jahresnamen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jahreszeiten====&lt;br /&gt;
Die Jahreszeiten nach dem 400-Tage-Jahr tragen die folgenden Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
* Frühling&lt;br /&gt;
* Sommer&lt;br /&gt;
* Herbst&lt;br /&gt;
* Winter&lt;br /&gt;
Na, was für eine Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszeiten nach dem 800-Tage-Jahr tragen die folgenden Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
* Primärfrühling, erster Frühling&lt;br /&gt;
* Erster Sommer&lt;br /&gt;
* Primärherbst, erster Herbst&lt;br /&gt;
* Secundus-Winter, Drehwinter, Spindelwinter&lt;br /&gt;
* Secundus-Frühling, zweiter Frühling&lt;br /&gt;
* Zweiter Sommer&lt;br /&gt;
* Secundus-Herbst, zweiter Herbst&lt;br /&gt;
* Gegendrehwinter, Rückspindelwinter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jahrhunderte===&lt;br /&gt;
Auch die Jahrhunderte werden durch Namen gekennzeichnet. Das aktuelle (21.) Jahrhundert ist das der Anchovi, das letzte war das des Flughunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Namen einzelner Jahre siehe [[:Kategorie:Jahresnamen]] oder eine Übersicht der einzelnen [[Jahresnamen | Jahresbezeichnungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Es gibt feste und bewegliche Feiertage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 32. Dezember/1. Ick: Schneevaternacht und Schneevatertag; [[Silvester]] bzw. Neujahr&lt;br /&gt;
* 1. Mai: Weißdorntag oder Maitag&lt;br /&gt;
* 16. Juni (im ersten Sommer): Tag der Geringeren Götter; im 2. Teil des Drehjahres entspricht diesem Tag die Allesfalbnacht, die den Beginn des letzten Viertels des Drehjahres markiert&lt;br /&gt;
* Erster Di/Mi/Do nach dem ersten Halbmond im Sektober: die Seelenkuchentage: [[Seelenkuchendienstag]]/[[Seelenkuchenmittwoch|-mittwoch]]/[[Seelenkuchendonnerstag| und -donnerstag]] Kinder erhalten Süßigkeiten in Form von Eiern und die Jagdsaison auf Enten beginnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alltag in Ankh-Morpork]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Evadne_Kuchen&amp;diff=2941</id>
		<title>Evadne Kuchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Evadne_Kuchen&amp;diff=2941"/>
		<updated>2011-05-26T10:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Nachttrag über In-Time-Verwendung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Originalcharakter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evadne Kuchen ist vermutlich Mitglied sämtlich bekannter Kulte in [[Ankh-Morpork]]. Sie hat ein Haus in der [[Ulmenstraße]] und vermietet Zimmer mit Vorliebe an Untote. Sie ist gefürchtet bei allen Priestern in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evadne Kuchen vermag mittels eines Geistes mit der Geisterwelt zu kommunizieren und in die Zukunft zu schauen. Bei ihren präkognitiven Fähigkeiten stellt sich für sie das Problem, dass in Gesprächen mit jemandem sie zuerst die Antwort gibt, bevor die eigentliche Frage ausgesprochen wurde. Wenn ihr Gegenüber diese Frage nicht ausspricht, bekommt sie Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Intime'''&lt;br /&gt;
:Sie war kurzfristig Mitglied der Wache, woraus sich allerdings das Problem ergab, dass nicht nur die Wächter unter ihrer Fürsorglichkeit litten - es gab auch nach kurzer Zeit keine Fälle mehr zu bearbeiten, denn die Wächter waren vor den Tätern am Tatort. Also wurde seitens der Wacheleitung beschlossen, ihr Engagement wieder auf andere Dinge zu fokussieren, und der damalige Chiefkorporal Pismire bekam den Auftrag, eine (kostenneutrale) Lösung für das Problem zu finden. So gründete sich der [[Kultes vom Schweigenden Geheimnis]], dem Frau Kuchen fortan ihre volle Aufmerksamkeit widmete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;1224&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;213&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=2936</id>
		<title>Saugi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=2936"/>
		<updated>2011-04-29T09:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Saugi''' ist das Maskottchen der [[Pathologie]]. Es handelt sich bei ihm um ein erwachsenes Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsigen Glatzengeier, das &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt; von der Vorsitzenden der ''[[Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer]]'', Lady Hattie [[Tachyerii]] unter nicht ganz bekannten Umständen zum Geschenk gemacht wurde. Er half der Pathologie dabei, ein Problem, das nach der Schließung des [[Friedhof der unbekannten Seelen|Friedhofs der Unbekannten Seelen]] auftrat, zu lösen. Auch hilft er aktiv dabei, die gelegentlich anfallenden Überreste der Pathologie nicht überhand nehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorbesitzerin beschrieb ihn seht zutreffen mit den Worten: ''&amp;quot;Der schlundhalsigen Glatzengeier (...) frisst mehr als ein Schwein in der Mast. Für Notzeiten hat er einen zweiten - im Übrigen federlosen und hässlichen - Hals, in dem er das Futter für ein halbes Jahr speichern kann. Er hat einen kahlen Schädel, nach Käse riechende Klauen und sein restliches Gefieder ist schleimfarben. Und er ist der einzige Vogel, dessen Blähungen Kerzen verlöschen lassen können. Sein Schrei klingt wie das Blubbern von Faulschlamm, und er gilt als so dämlich, dass man ihn nicht einmal im Käfig halten muss - er ist zu dumm zum Fliegen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell - zu lautet es zumindest in dem durch die Abteilungsleiterin &amp;lt;char&amp;gt;270285-P-151203&amp;lt;/char&amp;gt; befürworteten und vom Kommandeur &amp;lt;char&amp;gt;070583-P-220702&amp;lt;/char&amp;gt;abgesegneten Beschaffungsantrag - dient er  ''&amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;zur Dekoration und Auffrischung der gerichtsmedizinischen Räumlichkeiten und Gerätschaften, Prävention zur Verstopfung der Kanalisation, sowie Beseitigung von überschüssigen Kantinenabfalls&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;quot;''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lieblingsplatz ist auf dem heruntergefahrenen Fahrstuhlschacht in der Pathologie. Er gilt als pflegeleicht, überwiegend handzahm und '&amp;lt;i&amp;gt;furchtbarhässlich&amp;lt;/i&amp;gt;' (in einem Wort geschrieben). Seit seinem Einzug in die Wache hängt ein &amp;quot;Achtung-Geier&amp;quot;-Schild an der Tür, das &amp;lt;char&amp;gt;240470-K-010706&amp;lt;/char&amp;gt; gemalt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal in der Woche ist ein Rekrut dazu verdammt, den Sitzplatz zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;coop&amp;gt;81&amp;lt;/coop&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wache|Saugi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tier|Saugi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=2899</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=2899"/>
		<updated>2010-11-11T08:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Haare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kompendium der Kriminaltechnik''' entstand in der Abteilung SUSI; Ziel und Zweck war es, die Kriminaltechnischen Verfahren zu sammeln und möglichst knapp darzustellen. Die Autoren waren &amp;lt;char&amp;gt;071078-L-030799&amp;lt;/char&amp;gt; und &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompendium der Kriminaltechnik==&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann, deren Präzision denen von Laborergebnissen auch noch häufig überlegen ist. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (zum Beispiel in dem Fall ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird, ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Gilde_der_Ornithologen,_Ornithographen_und_Ornithometer&amp;diff=2898</id>
		<title>Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer</title>
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		<updated>2010-11-11T08:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Die Seite wurde neu angelegt: '''Gildenname''': Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer  '''Gildenoberhaupt''': Lady Hattie Tachyerii (lebenslänglicher Ehrenvorsitz)  '''Gildeng...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gildenname''': Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildenoberhaupt''': Lady Hattie [[Tachyerii]] (lebenslänglicher Ehrenvorsitz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildengebäude''': am [[Entenplatz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wappen''': Dreiköpfige Mittlandgans über der drei im Dreieck angeordnete, goldene &amp;quot;O&amp;quot;s schwebten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer''' befindet sich am [[Entenplatz]], dem Marktplatz von [[Grausensen]], einem ehemaligen Dorf, das mittlerweile in Ankh Morpork liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Eingangsportal der Gilde prangte ihr Wappen: Eine Dreiköpfige Mittlandgans über der drei im Dreieck angeordnete, goldene &amp;quot;O&amp;quot;s schwebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim größten Teil ihrer Mitglieder handelt es sich um jeweils eine aus internen Gründen abgespaltene Fraktionen sowohl der ''Wappenmalergilde'' als auch der ''Gilde der Taxidermisten und anderen Ausstopfer'' sowie um einige versprengte Renegaten der ''Gesellschaft für Zoologie (mittwärts)'' und der ''Vögel-Liebhaber-Gilde''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gegründet wurde sie vom mittlerweile verstorbenen Lord Ruster (genannt Pumpsi) Tachyerii. Nach seinem Tode wurde seine Witwe - aufgrund einer entsprechenden testamentarischen Verfügung, die an eine üppige Schenkung geknüpft ist, zur lebenslänglichen Ehrenvorsitzenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gildengebäude befindet sich im Erdgeschoss der Villa Tachyerii. Hinter dem Gebäude befindet sich ein Großvoliere, in der einge der spektakulären Exemplare gehalten werden. &lt;br /&gt;
Am Ende des Sommers findetjeweils das Jahresessen der Gilde statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Saugi|Schlundhalsige Glatzengeier der Pathologie]] ist ein Geschenk von Lady Hattie an &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt; unter der Bedingung, dass er sie in der Verkleidung als gennuanischer Wuuduu-Priester zum (stinkelangweiligen) Jahresessen der Gilde begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslink ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;coop&amp;gt;81&amp;lt;/coop&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gilde|Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=2897</id>
		<title>Saugi</title>
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		<updated>2010-11-11T07:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: autokorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Saugi''' ist das Maskottchen der [[Pathologie]]. Es handelt sich bei ihm um ein erwachsenes Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsigen Glatzengeier, das &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt; von der Vorsitzenden der ''[[Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer]]'', Lady Hattie [[Tachyerii]] unter nicht ganz bekannten Umständen zum Geschenk gemacht wurde. Er half der Pathologie dabei, ein Problem, das nach der Schließung des [[Friedhof der unbekannten Seelen|Friedhofs der Unbekannten Seelen]] auftrat, zu lösen. Auch hilft er aktiv dabei, die gelegentlich anfallenden Überreste der Pathologie nicht überhand nehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorbesitzerin beschieb ihn seht zutreffen mit den Worten: ''&amp;quot;Der schlundhalsigen Glatzengeier (...) frisst mehr als ein Schwein in der Mast. Für Notzeiten hat er einen zweiten - im Übrigen federlosen und hässlichen - Hals, in dem er das Futter für ein halbes Jahr speichern kann. Er hat einen kahlen Schädel, nach Käse riechende Klauen und sein restliches Gefieder ist schleimfarben. Und er ist der einzige Vogel, dessen Blähungen Kerzen verlöschen lassen können. Sein Schrei klingt wie das Blubbern von Faulschlamm, und er gilt als so dämlich, dass man ihn nicht einmal im Käfig kalten muss - er ist zu dumm zum Fliegen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell - zu lautet es zumindest in dem durch die Abteilungsleiterin &amp;lt;char&amp;gt;270285-P-151203&amp;lt;/char&amp;gt; befürworteten und vom Kommandeur &amp;lt;char&amp;gt;070583-P-220702&amp;lt;/char&amp;gt;abgesegneten Beschaffungsantrag - dient er  ''&amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;zur Dekoration und Auffrischung der gerichtsmedizinischen Räumlichkeiten und Gerätschaften, Prävention zur Verstopfung der Kanalisation, sowie Beseitigung von überschüssigen Kantinenabfalls&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;quot;''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lieblingsplatz ist auf dem heruntergefahrenen Fahrstuhlschacht in der Pathologie. Er gilt als pflegeleicht, überwiegend handzahm und '&amp;lt;i&amp;gt;furchtbarhässlich&amp;lt;/i&amp;gt;' (in einem Wort geschrieben). Seit seinem Einzug in die Wache hängt ein &amp;quot;Achtung-Geier&amp;quot;-Schild an der Tür, das &amp;lt;char&amp;gt;240470-K-010706&amp;lt;/char&amp;gt; gemalt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal in der Woche ist ein Rekrut dazu verdammt, den Sitzplatz zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;coop&amp;gt;81&amp;lt;/coop&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wache|Saugi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tier|Saugi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
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		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Saugi&amp;diff=2896</id>
		<title>Saugi</title>
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		<updated>2010-11-11T07:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Die Seite wurde neu angelegt: '''Saugi''' ist das Maskottchen der Pathologie. Es handelt sich bei ihm um ein erwachsenes Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsi...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Saugi''' ist das Maskottchen der [[Pathologie]]. Es handelt sich bei ihm um ein erwachsenes Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsigen Glatzengeier, das &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt; von der Vorsitzenden der Gilde der ''[[Gilde der Ornithologen, Ornithographen und Ornithometer]]'', Lady Hattie [[Tachyerii]] unter nicht ganz bekannten Umständen zum Geschenk gemacht wurde. Er half der Pathologie dabei, ein Problem, das nach der Schließung des [[Friedhof der unbekannten Seelen|Friedhofs der Unbekannten Seelen]] auftrat, zu lösen. Auch hilft er aktiv dabei, die gelegentlich anfallenden Überreste der Pathologie nicht überhand nehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorbesitzerin beschieb ihn seht zutreffen mit den Worten: ''&amp;quot;Der schlundhalsigen Glatzengeier (...) frisst mehr als ein Schwein in der Mast. Für Notzeiten hat er einen zweiten - im Übrigen federlosen und hässlichen - Hals, in dem er das Futter für ein halbes Jahr speichern kann. Er hat einen kahlen Schädel, nach Käse riechende Klauen und sein restliches Gefieder ist schleimfarben. Und er ist der einzige Vogel, dessen Blähungen Kerzen verlöschen lassen können. Sein Schrei klingt wie das Blubbern von Faulschlamm, und er gilt als so dämlich, dass man ihn nicht einmal im Käfig kalten muss - er ist zu dumm zum Fliegen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell - zu lautet es zumindest in dem durch die Abteilungsleiterin &amp;lt;char&amp;gt;270285-P-151203&amp;lt;/char&amp;gt; befürworteten und vom Kommandeur &amp;lt;char&amp;gt;070583-P-220702&amp;lt;/char&amp;gt;abgesegneten Beschaffungsantrag - dient er  ''&amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;zur Dekoration und Auffrischung der gerichtsmedizinischen Räumlichkeiten und Gerätschaften, Prävention zur Verstopfung der Kanalisation, sowie Beseitigung von überschüssigen Kantinenabfalls&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;quot;''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lieblingsplatz ist auf dem heruntergefahrenen Fahrstuhlschacht in der Pathologie. Er gilt als pflegeleicht, überwiegend handzahm und &amp;lt;i&amp;gt;furchtbarhässlich&amp;lt;/i&amp;gt; (in einem Wort geschrieben). Seit seinem Rinzug in die Wache hängt ein &amp;quot;Achtung-Geier&amp;quot;-Schild an der Tür, dass &amp;lt;char&amp;gt;240470-K-010706&amp;lt;/char&amp;gt; gemalt hat. Einmal in der Woche ist ein Rekrut dazu verdammt, den Sitzplatz zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;coop&amp;gt;81&amp;lt;/coop&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wache|Saugi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tier|Saugi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=SUSI&amp;diff=2895</id>
		<title>SUSI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=SUSI&amp;diff=2895"/>
		<updated>2010-11-11T07:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Sonstiges */  Saugi eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Funktion==&lt;br /&gt;
Die Abteilung '''Suchen und Sichern''' (kurz '''S.u.Si.''') ist der forensische Part der Stadtwache und ist im [[Wachhaus]] am [[Pseudopolisplatz]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
'''S.u.Si.''' verfügt über ein [[Labor]] und mehreren Büros im ersten Stock und einer [[Pathologie]] mit Büro im Keller.&lt;br /&gt;
==Uniform==&lt;br /&gt;
[[Bild:susi_uniform.gif]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Uniform]] von '''S.u.Si.''' ist in einem Dunkelblau gehalten, lediglich die Hemden und Blusen sind in einem dunklen orangebraunen Farbton.&lt;br /&gt;
Wahlweise können die Mitglieder zwischen Kniehosen und Röcken wählen, dazu wird ein Mieder oder eine Weste getragen. &lt;br /&gt;
Das Schuhwerk besteht aus braunen Lederstiefeln mit hohem Schaft.&lt;br /&gt;
Gegen Regen und Kälte schützt wahlweise ein Umhang oder ein Mantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patch==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Basis Patch der Abteilung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Patch_susi.gif|Basis Patch von SUSI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abteilungskordel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:kordel_susi.gif|Abteilungskordel von SUSI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezialisierung==&lt;br /&gt;
In der Abteilung '''SUSI''' gibt es folgende [[Spezialisierung|Spezialisierungen]]:&lt;br /&gt;
* [[Abteilungsleiter]]&lt;br /&gt;
* [[Tatortwächter]]&lt;br /&gt;
* [[Laborant]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsmediziner]]&lt;br /&gt;
* [[Okkultismusexperte]]&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Die Abteilung besitzt ein Pferd Namens [[Fredericke (Pferd)|Fredericke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pathologie befindet sich [[Saugi]], ein Exemplar der Gattung ''fauxcalvitius vulturinius'' oder auch Schlundhalsigen Glatzengeier. Angeblich dient er nur dazu, die hin und wieder anfallenden Überreste der Pathologie aufzunehmen. Wer weiß, dass diese Gattung einen zweiten Hals hat, in dem sie den Nahrungsvorrat für ein halbes Jahr aufbewahren kann, beweifelt das zu Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abteilungsleiter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;susi&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Amtzeit von||bis || class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Abteilungsleiter ||class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{dts|20|5|2001}}	||{{dts|31|10|2001}}	||&amp;lt;char rang=hptm&amp;gt;011179-T-120899&amp;lt;/char&amp;gt;||&amp;lt;char rang=fw&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{dts|01|11|2001}}	||{{dts|31|05|2002}}	||&amp;lt;char rang=hfw&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;	||&amp;lt;b&amp;gt;Lance-Korporal Johann Zupfgut&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{dts|01|06|2002}}	||{{dts|31|10|2002}}	||&amp;lt;char rang=hfw&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;	||&amp;lt;char rang=hg&amp;gt;081187-Z-201001&amp;lt;/char&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SUSI| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abteilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Esel&amp;diff=2894</id>
		<title>Esel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Esel&amp;diff=2894"/>
		<updated>2010-11-11T06:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Esel im Dienst der Stadtwache */  existenten Artikel verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Esel]] sind im Gegensatz zu [[Pferd|Pferden]] billiger in der Anschaffung, aber wendig und kräftig genug, um Karren zu ziehen. Das macht sie zu beliebten Zugtieren der [[Stadtwache]]. Was nicht heissen soll, dass sie bei den [[Wächter|Wächtern]] besonders beliebt sind, denn natürlich sind Esel auch auf der [[Scheibenwelt]] stur und jeder hat darüberhinaus seine eigene Macke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Esel im Dienst der Stadtwache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namentlich bekannte Esel, die zur Zeit in den Ställen der Wache stehen, sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Michel Schuster]]&lt;br /&gt;
*[[Johanna (Esel)|Johanna]]&lt;br /&gt;
*[[Herr Tisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Missionslinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;723&amp;lt;/single&amp;gt;&amp;lt;single&amp;gt;698&amp;lt;/single&amp;gt;&amp;lt;multi&amp;gt;52&amp;lt;/multi&amp;gt;&amp;lt;multi&amp;gt;80&amp;lt;/multi&amp;gt;&amp;lt;single&amp;gt;1113&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier]][[Kategorie:Wache-Mitarbeiter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Fiffi_(Pudel)&amp;diff=2893</id>
		<title>Fiffi (Pudel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Fiffi_(Pudel)&amp;diff=2893"/>
		<updated>2010-11-11T06:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kat geändert, damit er auch unter &amp;quot;F&amp;quot; aund nicht unter &amp;quot;( &amp;quot;auftaucht, 2 typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Fiffi (von &amp;lt;char&amp;gt;010691-W-040907&amp;lt;/char&amp;gt; Whisky gerufen) ist der Pudel von [[Emilia Singtnichtgut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhielt ihn als junge Erwachsene von ihren Eltern als Geschenk, woraufhin ein Streit mit ihrer Schwester entbrannte, woraufhin jene das Elternhaus verließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiffi ist ein sehr eigenwilliger Pudel, der unverhohlen zeigt, wen er mag und wen nicht. Zu Emilia ist er sehr zutraulich und wird von ihr verwöhnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein liebstes Futter sind Lecker-Schmeckerli Hundekekse, mit Katzengeschmack und den eingravierten Bildern von Katzenbabys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;live&amp;gt;306&amp;lt;/live&amp;gt;&amp;lt;live&amp;gt;307&amp;lt;/live&amp;gt;&amp;lt;live&amp;gt;328&amp;lt;/live&amp;gt;&amp;lt;live&amp;gt;330&amp;lt;/live&amp;gt;&amp;lt;live&amp;gt;332&amp;lt;/live&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier|Fiffi (Pudel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Nudelsalat&amp;diff=2888</id>
		<title>Nudelsalat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Nudelsalat&amp;diff=2888"/>
		<updated>2010-09-05T08:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Rezept ist etwas abgewandelt aus einem Heft mit Rezepten von Jamie Oliver:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für etwa 5-6 Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zutaten ==&lt;br /&gt;
:* Meersalz (Mühle)&lt;br /&gt;
:* 500g kleine Nudeln&lt;br /&gt;
:* 3 Knoblauchzehen&lt;br /&gt;
:* 1 rote Paprika&lt;br /&gt;
:* 1 Salatgurke&lt;br /&gt;
:* 1 Bund Schnittlauch&lt;br /&gt;
:* 5-6 EL weißer Balsamico Essig&lt;br /&gt;
:* 8 EL natives Olivenöl extra&lt;br /&gt;
:* frisch gemahlener bunter Pfeffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln mit den Knoblauchzehen (geschält) bissfest kochen. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abkühlen. Gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Der Knoblauch wird für das Dressing gebraucht und erstmal beiseite gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paprika, Gurke (geschält) und Schnittlauch fein schneiden. Alles mit den Nudeln vermischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knoblauchzehen im Mörser zerdrücken. Mit Essig, Öl, Meersalz und Pfeffer verrühren. Zum Salat geben und kräftig abschmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezept]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Steinpilzrisotto&amp;diff=2610</id>
		<title>Steinpilzrisotto</title>
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		<updated>2009-09-02T10:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kategorisierung nachgeholt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Risotto ist eine Zubereitungsart von Reis, die als Beilage zu Gerichten mit viel Sauce dient. Beim '''Steinpilzrisotto''' werden getrocknete Steinpilze mitgekocht, so dass der Reis dadurch aromatisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zutaten ===&lt;br /&gt;
Für vier Personen benötigt man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Gramm getrocknete Steinpilze&lt;br /&gt;
*250 ml Rinderboullion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Teelöffel Olivenöl&lt;br /&gt;
*1 kleine Zwiebel (in möglichst feine Würfel geschnitten)&lt;br /&gt;
*250 ml Reis (klassisch wird Rundkornreis verwendet, aber man kann alle Reissorten verwenden)&lt;br /&gt;
*400 ml Hühnerbrühe&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Parmesan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Varianten ====&lt;br /&gt;
*1/2 Teelöffel getrocknete ''Kräuter der Provence''&lt;br /&gt;
*1 Teelöffel ''Aceto balsamico''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides kann den getrockneten Steinpilzen zugegeben werden., Sie werden mitgekocht. &lt;br /&gt;
=== Zubereitung ===&lt;br /&gt;
Die Steinpilze werden in 250 ml kochende Rinderboullion eingelegt und 30 Minuten in Ruhe stehen gelassen. (ggf. mit Kräutern und Essig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Öl wird erhitzt, und darin werden die Zwiebelwürfel angeschwitzt. Dann wird der Reis zugefügt, der ebenfalls in dem Öl ein wenig angebraten wird, bis die einzelnen Körner glasig werden. Weder Zwiebeln noch Reis sollten bräunlich werden. Abgelöscht wird der Reis mit den eingelegten Pilzen nebst Einlegeflüssigkeit sowie 400 ml Hühnerbrühe. Der Reis wird zum Kochen gebracht und dann bei möglichst kleiner Flamme 20 Minuten auf dem Herd im offenen Topf belassen. Hin und wider muss umgerührt werden, damit kein Reis am Boden ansetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten vor dem Servieren wird der Parmesan gleichmäßig im Reis verrührt. Danach nimmt man den Topf vom Herd un lässt ihn bis zum Servieren zugedeckt ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezept]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Avocado_mit_Shrimps&amp;diff=2609</id>
		<title>Avocado mit Shrimps</title>
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		<updated>2009-09-02T10:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kategorisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gefüllte Avocados sind eine klassische Vorspeise. Ebenso gut passen sie auf ein kaltes Büffet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte werden in der Schale serviert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Avocados werden halbiert, der Kern wird entfernt, und das Fruchtfleisch wird bis zur Schale gitterförmig eingeschnitten. Anschließend werden die Avocadohälften mit Shrimps in Cocktailsauce gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 4 halbe, gefüllte Avocados braucht man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*100g  Shrimps&lt;br /&gt;
*Cocktailsauce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zutaten für  Cocktailsauce===&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Mayonnaise&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Tomatenketchup&lt;br /&gt;
*2 cl Sherry&lt;br /&gt;
*1 Teelöffel Worcester-Sauce&lt;br /&gt;
*1/2 Teelöffel Currypulver&lt;br /&gt;
*1 Messerspitze gemahlenen Chili (wenn man die Sauce gerne scharf mag)&lt;br /&gt;
*frisch gemahlener bunter Pfeffer nach Belieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zutaten für die Sauce werden mit dem Schneebesen gemischt, dann werden die Shrimps dort eingelegt und damit die Avocados gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varianten===&lt;br /&gt;
- statt der Shrimps können auch Flusskrebse oder Garnelen verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezept]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Ja,_Herr_und_Meister_-_Stadtwache_Edition&amp;diff=2608</id>
		<title>Ja, Herr und Meister - Stadtwache Edition</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Ja,_Herr_und_Meister_-_Stadtwache_Edition&amp;diff=2608"/>
		<updated>2009-09-02T09:59:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Kartenideen */  ein paar mehr&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Platz für Kartenideen rund um die Stadtwache-Herrundmeister-Edition. Texte und Karten ergänzen gerne gesehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kartenideen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nr. || Kartentitel || Grafik || Untertitel&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 001 || Frau Willichnicht || - || Amalie Willichnicht, die &amp;quot;Geißel der Wache&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 002 || T.m.s.i.d.R. Schnapper || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 003 || Der stinkende alte Ron || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 004 || Der Kunstturm der unsichtbaren Universität || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 005 || Der Patrizierpalast || - || Hunderte von Geheimgängen; ein Büro; ein Herrscher&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 006 || Die Gilde der Näherinnen || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 007 || Edwyna Walerius || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 008 || Der strenge Vorgesetzte || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 009 || Der Weihnachtsras || - || Der, dessen Namen man nur mit vollem Mund sagt. Der Rotmacher.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 010 || Das Boucherie Rouge || - || Ein Etablissement, welches nicht nur der Abteilung DOG Unterschlupf bietet&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 011 || Flavius Ernestus Strawinskovitsch || - || Vampirischer Musik-mit-Steinen-drin-Barde und Mitglied der Musikergilde&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 012 || Die Sto-Ebene || - ||  Kohl ist nur für Leute mit Psychosen interessant.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 013 || Klatschianischer Kaffee || - || Tschacobs Dröhnung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 014 || Die Schatten || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 015 || Ein Troll mit einer Keule || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 016 || Ein Zwerg im Kettentanga || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 017 || Das Achatene Reich || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 018 || Eine Quittung || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 019 || Das Zukunftsschweinelager || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 020 || Eine Ladung Kohlköpfe || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 021 || Schnappers Würstchen || - || &amp;quot;Bitte tötet mich gleich hier!!&amp;quot;  Ein Verhungernder-&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 022 || Rote Bete Saft || - ||  Der Tod von innen!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 023 || Der andere Kommandeur || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 024 || Dinge aus den Kerkerdimensionen || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 025 || Ein Dämonen-Streik || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 026 || Falsche Klacker-Nachricht || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 027 || Fehlbedienung der TKA || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 028 || Eine falsche Quittung || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 029 || Die Lizenz der Diebesgilde || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 030 || Einsturz des Kunstturms || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 031 || Rekruten, die versuchen die Welt zu retten || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 032 || IA-Verfahren || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 033 || Eine unerwartete Beförderung || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 034 || Die Katze im Baum || - || &amp;quot;Miez, miez... Aargh!&amp;quot;-&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 035 || Der Abteilungspokal || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 036 || Was Großmutter noch wusste || - || ... aber vergessen hatte, weiterzugeben&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 037 || Die Fairsicherung || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 038 || Der Ankh || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 039 || Klatsch || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 040 || Die Klatschianer || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 041 || Der Tod || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 042 || Der Rattentod || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 043 || Das Opernhaus || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 044 || Die Straßenbande halbstarker Kinder || - || &amp;quot;Wir hatten sie schon geschnappt, Feldwebel! Wirklich! Aber dann... na du weißt ja, was man über Kinder sagt...&amp;quot; Mitglied einer Patrouille.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 045 || Die Gruppe unfähiger Zauberer || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 046 || Superbulle || - || Das energiespendende Erfrischungsgetränk das angeblich Prügel verleiht&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 047 || Die Gerichtsmedizin || - || Stirbt nicht, gibt's nicht.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 048 || Die Rohrpostdämonen || - || Reggie, Aaps und Stuff, die drei ewig fluchenden Rohrpostdämonen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 049 || Die rote Litze || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 050 || Der Patrizier || - || Lord Havelock Vetinari, der Herrscher über Ankh-Morpork und oberster Vorgesetzter aller Wächter (&amp;quot;... und ein fieser Mistkerl aberdashastdunichtvonmir!&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 051 || Drumknott || - || Der Sekräter von Lord Havelock Vetinari&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 052 || Ein unfähiger Vorgesetzter || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 053 || Der Eimer || - || Stammkneipe der Stadtwache&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 054 || Die Ankh-Morpork Times || - || Die Wahrheit macht dich frech... äh.. frei&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 055 || Die Liga der Enthaltsamkeit || - || Vampire die dem Blut abgeschworen haben und Lieder über den Genuß von Kakao singen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 056 || Ein zwergisches Lied || - || Dieser komplizierte Text im Refrain...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 057 || Ein untoter Briefkasten || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 058 || Das Büro des Chefs || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 059 || Der Dienstplan || - || Das Kreuzworträtsel des Grauens...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 060 || Ein Wächter auf Streife || - || In den Schatten bekannt als: Opfer.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 061 || Reanueller Wein || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 062 || Drei Hexen aus Lancre || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 063 || Omnianische Broschüren || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 064 || Der Absolut bekloppte Johnson || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 065 || Das Schneevaterfest || - || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 066 || FROGs im Einsatz || - || Sie kriegen dich ... so oder so!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 067 || Das Wachhaus in der Kröselstraße || - || Du denkst, du kennst Schmerzen? Du kennst noch nichts!-&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 068 || I.V.U.R.R.B. || - || Intelligente vampirische untote risesengroße Rote Bete&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 069 || N.G.F.F.- Nicht Ganz Freiwillige Feuerwehr || - || Löschen ist Glückssache!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 070 || Rohrpostdämonen || - || Reggie, Stuff und Aaps ... das Trio Infernale der Löcher in der Wand und wandelndes Kommunikationsproblem&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 071 || Die Boucherie || - || Ein hündisches Versteck vor der Aussenwelt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 072 || Ankh-Morpork || - || &amp;quot;Wir beherrschen en gros ... &amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 073 || Die magnetischen Möpse|| - || ... an denen nicht mal ein D.O.G. vorbei kommt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 074 || Die galoppierende Schwarzbeinigkeit|| - || &amp;quot;Wir wären ja gerne pünktlich gewesen, aber ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 075 || Frau Piepenstengels dicke Klöße || - || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 076 || Die taubstummen Zeugen || - || &amp;quot;Aus denen haben wir nichts rausbekommen&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 077 || Das Wollknäuel des Grauens || - || rosa, flauschig, tödlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 076 || Der redselige Nachbar || - || &amp;quot;Hinterher wussten wir alles - nur nichts wichtiges&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 078 || Die Käfer in den Semaphorenturm || - || bugs, bugs, bugs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 079 || Die verschwundene Dienstmarke || - || ... ohne die glaubt uns keiner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 080 || Der geschlossene Eimer || - || &amp;quot;Wir hätten doch gar keine Nachbesprechung haben können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kooperationsprojekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Avocado_mit_Shrimps&amp;diff=1850</id>
		<title>Avocado mit Shrimps</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Avocado_mit_Shrimps&amp;diff=1850"/>
		<updated>2008-09-05T18:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gefüllte Avocados sind eine klassische Vorspeise. Ebenso gut passen sie auf ein kaltes Büffet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte werden in der Schale serviert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Avocados werden halbiert, der Kern wird entfernt, und das Fruchtfleisch wird bis zur Schale gitterförmig eingeschnitten. Anschließend werden die Avocadohälften mit Shrimps in Cocktailsauce gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 4 halbe, gefüllte Avocados braucht man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*100g  Shrimps&lt;br /&gt;
*Cocktailsauce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zutaten für  Cocktailsauce===&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Mayonnaise&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Tomatenketchup&lt;br /&gt;
*2 cl Sherry&lt;br /&gt;
*1 Teelöffel Worcester-Sauce&lt;br /&gt;
*1/2 Teelöffel Currypulver&lt;br /&gt;
*1 Messerspitze gemahlenen Chili (wenn man die Sauce gerne scharf mag)&lt;br /&gt;
*frisch gemahlener bunter Pfeffer nach Belieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zutaten für die Sauce werden mit dem Schneebesen gemischt, dann werden die Shrimps dort eingelegt und damit die Avocados gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varianten===&lt;br /&gt;
- statt der Shrimps können auch Flusskrebse oder Garnelen verwendet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Steinpilzrisotto&amp;diff=1849</id>
		<title>Steinpilzrisotto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Steinpilzrisotto&amp;diff=1849"/>
		<updated>2008-09-05T18:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Risotto ist eine Zubereitungsart von Reis, die als Beilage zu Gerichten mit viel Sauce dient. Beim '''Steinpilzrisotto''' werden getrocknete Steinpilze mitgekocht, so dass der Reis dadurch aromatisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zutaten ===&lt;br /&gt;
Für vier Personen benötigt man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Gramm getrocknete Steinpilze&lt;br /&gt;
*250 ml Rinderboullion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Teelöffel Olivenöl&lt;br /&gt;
*1 kleine Zwiebel (in möglichst feine Würfel geschnitten)&lt;br /&gt;
*250 ml Reis (klassisch wird Rundkornreis verwendet, aber man kann alle Reissorten verwenden)&lt;br /&gt;
*400 ml Hühnerbrühe&lt;br /&gt;
*2 Eßlöffel Parmesan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Varianten ====&lt;br /&gt;
*1/2 Teelöffel getrocknete ''Kräuter der Provence''&lt;br /&gt;
*1 Teelöffel ''Aceto balsamico''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides kann den getrockneten Steinpilzen zugegeben werden., Sie werden mitgekocht. &lt;br /&gt;
=== Zubereitung ===&lt;br /&gt;
Die Steinpilze werden in 250 ml kochende Rinderboullion eingelegt und 30 Minuten in Ruhe stehen gelassen. (ggf. mit Kräutern und Essig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Öl wird erhitzt, und darin werden die Zwiebelwürfel angeschwitzt. Dann wird der Reis zugefügt, der ebenfalls in dem Öl ein wenig angebraten wird, bis die einzelnen Körner glasig werden. Weder Zwiebeln noch Reis sollten bräunlich werden. Abgelöscht wird der Reis mit den eingelegten Pilzen nebst Einlegeflüssigkeit sowie 400 ml Hühnerbrühe. Der Reis wird zum Kochen gebracht und dann bei möglichst kleiner Flamme 20 Minuten auf dem Herd im offenen Topf belassen. Hin und wider muss umgerührt werden, damit kein Reis am Boden ansetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten vor dem Servieren wird der Parmesan gleichmäßig im Reis verrührt. Danach nimmt man den Topf vom Herd un lässt ihn bis zum Servieren zugedeckt ziehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Avocado_mit_Shrimps&amp;diff=1848</id>
		<title>Avocado mit Shrimps</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Avocado_mit_Shrimps&amp;diff=1848"/>
		<updated>2008-09-05T18:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gefüllte Avocados sind eine klassische Vorspeise. Ebenso gut passen sie auf ein kaltes Büffet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte werden in der Schale serviert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Avocados werden halbiert, der Kern wird entfernt, und das Fruchtfleisch wird bis zur Schale gitterförmig eingeschnitten. Anschließend werden die Avocadohälften mit Shrimps in Cocktailsauce gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 4 halbe, gefüllte Avocados braucht man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100g  Shrimps&lt;br /&gt;
Cocktailsauce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutaten für  Cocktailsauce:&lt;br /&gt;
2 Eßlöffel Mayonnaise&lt;br /&gt;
2 Eßlöffel Tomatenketchup&lt;br /&gt;
2 cl Sherry&lt;br /&gt;
1 Teelöffel Worcester-Sauce&lt;br /&gt;
1/2 Teelöffel Currypulver&lt;br /&gt;
1 Messerspitze gemahlenen Chili (wenn man die Sauce gerne scharf mag)&lt;br /&gt;
frisch gemahlener bunter Pfeffer nach Belieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zutaten für die Sauce werden mit dem Schneebesen gemischt, dann werden die Shrimps dort eingelegt und damit die Avocados gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varianten: statt der Shrimps können auch Flusskrebse oder Garnelen verwendet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Butzbach&amp;diff=1847</id>
		<title>Butzbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Butzbach&amp;diff=1847"/>
		<updated>2008-09-03T20:02:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schauplatz&lt;br /&gt;
|Name = Butzbach&lt;br /&gt;
|Land = Hessen&lt;br /&gt;
|Lage = Von der Bahn runter, im Kreisverkehr links, wieder, und im Wald rechts hoch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Butzbach''' ist die gängige Bezeichnung für das Warnamts VI in Butzbach Bodenrod, das heute Pfadfinderzentrum 'Donnerskopf' heißt. In den beiden Häusern des Zentrums haben viele [[Wachetreffen]] stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der Nähe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Stadt in der Nähe des Warnamtes ist Butzbach, nach Aussage auf den [http://www.butzbach.de/ Webseiten des Ortes] „''die Perle der Wetterau“''. Dort kann man im ''Panda'' chinesisch essen und die Spielanlagen verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Zigarettenautomat ist vom Warnamt aus zwei Dörfer weiter nach einer Rechtskurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Erwähnung verdient die ausgedehnte Bunkeranlage unter dem Zentrum, durch die Führungen angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen ===&lt;br /&gt;
* Artikel zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Warnamt Warnämtern] in der Wikipedia:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1598</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1598"/>
		<updated>2008-03-21T08:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kompendium der Kriminaltechnik''' entstand in der Abteilung SUSI; Ziel und Zweck war es, die Kriminaltechnischen Verfahren zu sammeln und möglichst knapp darzustellen. Die Autoren waren &amp;lt;char&amp;gt;071078-L-030799&amp;lt;/char&amp;gt; und &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompendium der Kriminaltechnik==&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann, deren Präzision denen von Laborergebnissen auch noch häufig überlegen ist. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (zum Beispiel in dem Fall ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Knurblich-Attacke&amp;diff=1597</id>
		<title>Knurblich-Attacke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Knurblich-Attacke&amp;diff=1597"/>
		<updated>2008-03-21T08:18:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: autokorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Knurblich-Attake ist ein Nachweisverfahren für die Identifikation von Gnomenblut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist. Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, das Blut anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen. Benannt wurde das Verfahren nach &amp;lt;char&amp;gt;201078-S-210600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Missionsverweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;957&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Kompendium der Kriminaltechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SUSI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ermittlung und Kriminalistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Van-H%C3%A4lschen-Pulver&amp;diff=1596</id>
		<title>Van-Hälschen-Pulver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Van-H%C3%A4lschen-Pulver&amp;diff=1596"/>
		<updated>2008-03-21T08:18:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: redirekt angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Van-Hälschen-Test]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1595</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1595"/>
		<updated>2008-03-21T08:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kompendium der Kriminaltechnik''' entstand in der Abteilung SUSI; Ziel und Zweck war es, die Kriminaltechnischen Verfahren zu sammeln und möglichst knapp darzustellen. Die Autoren waren &amp;lt;char&amp;gt;071078-L-030799&amp;lt;/char&amp;gt; und &amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompendium der Kriminaltechnik==&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann, deren Präzision denen von Laborergebnissen auch noch häufig überlegen ist. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (zum Beispiel in dem Fall ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Knurblich-Attacke&amp;diff=1594</id>
		<title>Knurblich-Attacke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Knurblich-Attacke&amp;diff=1594"/>
		<updated>2008-03-21T08:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Knurblich-Attake ist ein Nachweisverfahren für die Identifikation von Gnomenblut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist. Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, das Blut anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen. Benannt wurde das Verfahren nach &amp;lt;char&amp;gt;201078-S-210600&amp;lt;/char&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Missionsverweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;957&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Kompendium der Kriminalistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SUSI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ermittlung und Kriminalistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Van-H%C3%A4lschen-Test&amp;diff=1593</id>
		<title>Van-Hälschen-Test</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Van-H%C3%A4lschen-Test&amp;diff=1593"/>
		<updated>2008-03-21T07:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: angelegt, Kategorien kommen später&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Van-Hälschen-Test''' ist ein Testverfahren, um im Labor zu bestimmen, ob gefundenes Blut von einem [[Vampir]] stammt. Es ist nach seinem Entwickler, dem [[Überwald|überwaldischen]] Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Test benötigt man Van-Hälchen-Pulver, eine auf der Basis von Knoblauchgranulat  hergestellte Substanz, und Blut. Handelt es sich um das Blut eines Vampirs, so bewirkt das Pulver, dass das Blut zu Staub zerfällt. Die Wirkung beruht möglicherweise auf dem Fehlen der Stoffe im Blut eines Vampirs, die normalerweise die Blutgerinnung ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
[[Kompendium der Kriminaltechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1591</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1591"/>
		<updated>2008-03-20T08:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Über die Bedeutung von Werwölfen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann, deren Präzision denen von Laborergebnissen auch noch häufig überlegen ist. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (zum Beispiel in dem Fall ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1590</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1590"/>
		<updated>2008-03-20T07:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Ermittlungen bei Bränden */ kleinkram und typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a.: ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. [[Knieweich]], Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (zum Beispiel Diebstahl, unlizensierten Mord oder ähnliches)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Slick_McDick&amp;diff=1480</id>
		<title>Slick McDick</title>
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		<updated>2008-03-19T07:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Gewerbe: Bau + Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Vorarbeiter]] im Baugewerbe in dritter Generation. Ist grundsätzlich unrasiert und läuft ständig mit einer (wahrscheinlich schon seit Jahren nicht angezündeten) Zigarettenkippe im Mund herum. Hat die Statur eines kleinen Trolls... also noch immer ziemlich kräftig und hat [[Rattophobie]], was seinen Job auf Baustellen nicht immer einfach macht. Lebt dafür seine Untergebenen anzuschnauzen. Besitzt man diesen Status allerdings nicht, dann ist er recht umgänglich. Half der Wache &amp;quot;schlagkräftig&amp;quot; bei der Lösung des Odium-Falles (wenn er nicht gerade ohnmächtig war). Aufenthaltsort: Wo auch immer eine Baustelle in AM zu finden ist, da ist Slick nicht weit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;multi&amp;gt;17&amp;lt;/multi&amp;gt; [[Kategorie:Mensch|McDick, Slick]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Brieftaube&amp;diff=1049</id>
		<title>Brieftaube</title>
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		<updated>2008-03-17T08:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Identifikation */ typos &amp;amp; format&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es ist bekannt, dass die Tauben [[Ankh-Morpork|Ankh-Morporks]], durch magische Hintergrundstrahlung und gefräßige [[Wasserspeier]], eine ziemlich hohe Intelligenz entwickelt haben. Demzufolge, und obwohl die meisten [[Brieftaube|Brieftauben]] der Wache wie ihre irdischen Verwandten, nur in der Lage sind, von einem beliebigen Punkt zurück zum [[Taubenschlag]] zu finden, gibt es auch einige Exemplare, die es schaffen, bestimmte Wächter irgendwo in der Stadt zu finden. Natürlich dauert dies ein bisschen länger, und wenn die Wächter sich an einem Ort aufhalten, wo sie vorher noch nie waren, haben auch die intelligentesten Tauben so ihre Schwierigkeiten. Diese Tiere haben notorisch schwache Därme - eine Tatsache, die schon viele Uniformen zu spüren bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Identifikation==&lt;br /&gt;
Jede '''Brieftaube''' der Stadt ist mit einem Eisenring um ihr Bein ausgestattet und dieser hat eine einzigartige Beschriftung.&lt;br /&gt;
Eine Beschriftung kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
*'''SW-214-F'''&lt;br /&gt;
So sind die Tauben der [[Stadtwache]] auf jeden Fall an dem SW zu erkennen. Die Nummer, in diesem Fall 214, ist der eindeutige Name der Taube, woraus ein Kommunikationsexperte auch die Zuchtreihe herauslesen kann.&lt;br /&gt;
Der Buchstabe am Ende gibt die Abteilung an für die die Taube eingesetzt worden ist.&lt;br /&gt;
Die Beschriftung könnte auch so aussehen:&lt;br /&gt;
*'''SW-823-I/D'''.&lt;br /&gt;
So kann eine Taube auch für zwei Abteilungen oder mehr ausgebildet sein, doch das ist eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können noch zwei weitere Buchstaben auftauchen, die keiner Abteilung zu zuordnen sind: &amp;lt;u&amp;gt;'''A'''&amp;lt;/u&amp;gt; und &amp;lt;u&amp;gt;'''W'''&amp;lt;/u&amp;gt;. '''A''' steht für ''Allgemein'' bzw. ''Alle'', also eine Taube die man für jeden Botenflug benutzen kann und '''W''' für ''Wachhaus''; diese Tauben sind zur Mitführung auf Streife gedacht, um diese einfach ans Wachhaus zurück zu schicken oder eben für Übermittlungen von Wachhaus zu Wachhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Exemplare ==&lt;br /&gt;
[[Ölzweig]] - Brieftaube des [[Patrizier|Patriziers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;433&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;872&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wache]] [[Kategorie:Tier]] [[Kategorie:Technologie]] [[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1048</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1048"/>
		<updated>2008-03-17T07:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Blut */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a.: ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. [[Knurblich-Attacke]]), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von [[Sebaltius Katzenberger]] entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem [[Van-Hälschen-Pulver]], dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit [[Mobilus Reliquidor]], einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. Knieweich, Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (z.B. Diebstahl, unlizensierten Mord o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1047</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1047"/>
		<updated>2008-03-17T07:36:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Spuren von Dingen */  Format&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a.: ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von Sebaltius Katzenberger entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem Van-Hälschen-Pulver, dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit Mobilus Reliquidor, einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karrenspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkzeugspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die SUSI-Erfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermittlungen bei Bränden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. Knieweich, Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (z.B. Diebstahl, unlizensierten Mord o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die beschriebenen Verfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1045</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
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		<updated>2008-03-16T19:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a.: ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum [[Tatortwächter]] bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die [[Troll]]e. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von '''Werwesen''' jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit [[Hundigs Haarwuchsmittel]] im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Zwerg]]en haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von [[Gnom]]en und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines [[Vampir]]s unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschriebenen [[Van-Hälschen-Probe]] (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
[[Elfen]] und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähflüssige, rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. [[Fackelmannscher Erl-Test]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von Sebaltius Katzenberger entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem Van-Hälschen-Pulver, dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit Mobilus Reliquidor, einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fingerabdruck-Kartei =====&lt;br /&gt;
Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;[[S.U.S.I.-Erfassung]]&amp;quot; über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
Der Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
===== Fingerabdrucksystem =====&lt;br /&gt;
Ein Teil der &amp;quot;SUSI.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren von Dingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schuhspuren/Fußspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
* Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
:Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
* Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
:Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht. :Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
* Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
:An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeugspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SUSI-Erfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermittlungen bei Bränden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. Knieweich, Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (z.B. Diebstahl, unlizensierten Mord o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die beschriebenen Verfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1044</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1044"/>
		<updated>2008-03-16T19:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Wiki&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von [[SUSI]] ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der [[Scheibenwelt]], an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits &amp;lt;u&amp;gt;vor&amp;lt;/u&amp;gt; der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
'''Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von [[Werwolf|Werwölfen]] ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: ''&amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in [[Ankh-Morpork]] eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a.: ''Schräg./.Rascaal'') hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum Spurensicherer bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen der Scheibenwelt sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die Trolle. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von Werwesen jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit Hundigs Haarwuchsmittel im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von Zwergen haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von Gnomen und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines Vampirs unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschreibenen Van-Hälschen-Probe (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
Elfen und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen der Scheibenwelt bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähfließende rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. Fackelmannscher Erl-Test).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von Sebaltius Katzenberger entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem Van-Hälschen-Pulver, dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit Mobilus Reliquidor, einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
      Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Fingerabdruck-Kartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;S.U.S.I.-Erfassung&amp;quot; (siehe S.U.S.I.-Erfassung) über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
      Der S.U.S.I.-Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Fingerabdrucksystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Ein Teil der &amp;quot;S.U.S.I.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spuren von Dingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuhspuren/Fußspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht.&lt;br /&gt;
      Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeugspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SUSI-Erfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermittlungen bei Bränden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. Knieweich, Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (z.B. Diebstahl, unlizensierten Mord o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die beschriebenen Verfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz&amp;diff=1043</id>
		<title>Benutzer:Pismire/Arbeitsplatz</title>
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		<updated>2008-03-16T19:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kompendium der Kriminaltechnik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kompendium der Kriminaltechnik&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Ort, an dem es Lebewesen gibt, wimmelt es nur so von Spuren jeglicher Art. Aufgabe der Wache und insbesondere der Mitarbeiter von SUSI ist es, Spuren an einem möglichen Tatort zu erkennen, zu nehmen und zu analysieren, denn sie können entscheidende Hinweise zur Lösung eines Falles und zur Überführung des oder der Täter erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Sichern von Spuren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Spuren, die falsch genommen wurden oder die falsch gedeutet wurden, können einen Wächter auch gründlich in die Irre führen.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns bei unserer Arbeit immer vor Augen halten, dass jeder Ort auf der Scheibenwelt an dem ein Verbrechen begangen wurde, bereits vor der Tat eine Geschichte hatte, die auch ihre Spuren hinterlassen hat. Und wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass eine Spur uns zum Täter aber auch zu einem Unschuldigen führen kann, denn nicht nur der Verbrecher hinterlässt seine Spuren am Tatort, auch jeder Komplize, jeder Zeuge, das Opfer und jeder Unschuldige, ebenso jeder Wächter.&lt;br /&gt;
Daher ist es das oberste Gebot, dass so wenig Wächter wie möglich am Tatort zu Werke sind, denn auch ein Wächter kann Fußabdrücke, Fasern der Kleidung, Haare, winzige Hautpartikel und im schlimmsten Fall sogar Körperflüssigkeiten, Zigarettenasche oder Fingerabdrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
Das oberste Gebot bei der Spurensicherung ist daher höchste Sorgfalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über die Bedeutung von Werwölfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist hierbei häufig an uns herangetragen worden. Vereinfacht lautete sie: &amp;quot;Wozu haben wir eigentlich die ganzen verdammten Werwölfe in der Wache, wenn hinterher doch das Labor die Arbeit machen muss?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hierzu ist anzumerken, dass der Werwolf mit seinem Geruchssinn der Wache zwar wichtige Hinweise liefern kann. Dennoch wird kein Gericht in Ankh-Morpork eine Verurteilung lediglich auf Grund der Aussage eines Werwolfs zulassen. Eine Reihe von Urteilen (u.a. Schräg./.Rascaal) hat ergeben, dass es geschickten Anwälten immer wieder gelingt, die Aussage von Werwolf-Wächtern so weit in Zweifel zu ziehen, dass der Täter (und die Wache hält nach wie vor an dem Ergebnis ihrer Ermittlungen fest) nicht verurteilt werden konnte. Die Argumentation verlief in der Regel so, dass der vernommene Werwolf-Wächter in der Sache selber - als Teil der ermittelnden Wache - Partei sei und außerdem eine Aussage, die auf Erkenntnissen basiert, die in einem Zustand gewonnen wurden, in der ein Wächter eben nicht in der Lage war, eine entsprechende Aussage zu machen, nicht die selbe Beweiskraft haben könne, wie ein in einem Labor gewonnener Befund.&lt;br /&gt;
So sinnvoll es daher sein kann, einen Werwolf bei der Spurensicherung hinzu zu ziehen, so sehr muss dennoch jegliche Aussage von ihm zusätzlich durch einen objektiven Befund im Labor zusätzlich bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Spuren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt kann man die Spuren einteilen in Mikro- und Makrospuren. Makrospuren sind dabei solche, die sich auch ohne Hilfsmittel und mit bloßem Auge gut erkennen lassen. Hierzu gehören insbesondere Radabdrücke von Karren, Fußabdrücke, Werkzeugspuren von eine Einbruch an Fenstern und Türen, Schleifspuren, am Tatort verlorene Gegenstände oder Körperteile.&lt;br /&gt;
Mikrospuren sind die, für deren Erkennung es einer gesonderten Ausbildung bei SUSI zum Spurensicherer bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich um die Spuren von Körpern von Lebewesen der unterschiedlichen Spezies. Es sind dabei Spuren, die direkt vom Körper stammen, beispielsweise Blut, Haare oder Fingerabdrücke, Spuren, die die Bedeckung des Körpers behandelt wie Fusseln und Fasern von der Kleidung, Spuren, die durch den Aufenthalt eines Wesen an einem Ort entstehen können wie Asche, Krümel und verschüttete Flüssigkeiten.&lt;br /&gt;
Beiden Arten von Spuren aber ist gemein, dass es einer gründlichen Ausbildung bedarf sie so sicher zu stellen, dass das Labor hinterher Verwertbares an ihnen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperspuren im Allgemeinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zu Körperspuren anzumerken, dass sie häufig nur darüber Aussagen erlauben, welchen Arten von Wesen sich am Tatort aufgehalten haben. Eine Ausnahme bilden hiervon lediglich die Fingerspuren, die wir weiter unten abhandeln. Eine eindeutige Zuordnung mit entsprechender Beweiskraft kommt weder Haaren, noch Blut, noch sonstigen Körperpartikeln zu. Die einzige Ausnahme hiervon bilden lediglich Körperteile eines Zombies, die sich - normalerweise - eindeutig zuordnen lassen. In allen anderen Fällen erhält die Wache lediglich einen Hinweis darüber, wonach es weiter zu suchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haare ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen der Scheibenwelt sind mehr oder weniger vollständig mit unterschiedlichen Haaren bedeckt. Eine Ausnahme hiervon bilden die Trolle. Sie jedoch können zum Teil mit Flechten bedeckt sein, die wiederum Rückschlüsse auf das Alter und die Beschaffenheit des Trolls Rückschlüsse ermöglichen, dennoch aber in den seltensten Fällen einem individuellen Troll zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist zu Haaren anzumerken, dass die Farbe des Haupthaares bei vielen Spezies gut zu erkennen ist und somit einen ersten Anlass für einen Verdacht liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haaren gibt es wichtige Unterschiede bei einzelnen Spezies.&lt;br /&gt;
Die Haare von Werwesen jeglicher Art haben dabei die auffälligste Struktur. Da ein Wesen wie beispielsweise ein Werwolf zwar in seiner Wolfsphase einem hundeähnlichen Wesen ähnelt, dieser Zustand - anders als beispielsweise bei einem Wolf - in sehr kurzer Zeit erreicht wird, haben die Haare eine eigenen Struktur, die unschwer bei entsprechender Vergrößerung zu erkennen ist. Dieses gilt auch für die Haare jedes Werwesens in seiner menschlichen oder verwandten Gestalt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Haare eines Werwesens können mit Hundigs Haarwuchsmittel im Labor zum Wachsen gebracht werden, weil sich die Haare eines Werwesens durch ihr erhebliches Wachtumspotential von anderen Haaren unterscheiden.&lt;br /&gt;
Die Haare von Zwergen haben gegenüber denen von Menschen eine viel robustere Struktur, die ebenfalls in der Vergrößerung zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
Die Haare von Gnomen und verwandten Wesen sind wiederum selten von der gleichen Länge wie menschliche oder zwergische Haare.&lt;br /&gt;
Die Haare eines Vampirs unterschieden sich nicht von denen eines Menschen, ebenso wenig wie die Haare eines Igors oder eines Zombies.&lt;br /&gt;
Bei letzteren ist allerdings zu beobachten, dass es kaum einer Anstrengung bedarf, dass ein Zombie Haare verliert. Außerdem unterscheiden sich die ausgerissenen Haare eines Zombies dadurch, dass das an ihnen hängende Gewebe als das einen Toten in einem anderen Stadium der Verwesung ist, als am frisch ausgerissenen Haar eines Menschen.&lt;br /&gt;
Bei Vampiren hingegen ist - so an ausgerissenen Haaren noch Blutspuren sicher zu stellen sind - über die weiter unten (s. Blut) beschreibenen Van-Hälschen-Probe (s. im Kapitel Blut) ein Nachweis möglich, dass es sich um die Haare eines Vampirs handelt.&lt;br /&gt;
Elfen und mit ihnen verwandte Wesen haben Haare, die um ein erhebliches dünner und feiner sind, als menschliche Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist generell zu den Haaren anzumerken, dass sie bei weitem nicht die Eindeutigkeit von Fingerspuren besitzen, nur manchmal können sie entscheidende Hinweise auf den Täter liefern.&lt;br /&gt;
Auch gilt es zu beachten, dass es - wie beispielsweise beim Menschen - unterschiedliche Arten von Haaren gibt.&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist häufig das Kopfhaar. Hier ist kann bereits ein einzelnes Haar Aufschluss über Haarfarbe und Haarlänge seines Ehemaligen Besitzers geben, was ein weiteres Indiz in einer Reihe von Beweisen sein kannn.&lt;br /&gt;
Ähnliche Aussagekraft haben Barthaare, wobei sich die Bärte männlicher und weiblicher Zwerge prinzipiell nicht von einander unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
Andere Haare (Wimpern, Brust-, Scham- und Achselhaare) sind weit seltener aufzufinden, können aber ebenfalls Hinweise auf einen möglichen Täter liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man unterschieden, ob ein Haar herausgefallen ist oder - beispielsweise bei einem Kampf - ausgerissen wurde.&lt;br /&gt;
Die Spitzen der Haare geben Aufschluss darüber, ob es sich um frisch geschnittenes Haar handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tatort gefundene Haare sind sorgfältig in einem Umschlag zu verschließen und anschließend dem Labor zur Analyse zu übergeben. Auf dem Briefumschlag ist ebenfalls zu vermerken, wo das Haar gefunden wurde. Bevor das Haar entfernt wird ist vom Fundort eine möglichst formatfüllende Ikonographie anzufertigen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es im Fall eines gefundenen Haares geboten, Haarproben von den möglichen Besitzern zu nehmen. Je nach Art des Haares ist dem ermittelnden Wächter dabei aber großes Takt- und Fingerspitzengefühl geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hautpartikel, Schuppen und verwandte Dinge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes Lebewesen Haare verliert, verliert es auch ständig irgendwelche Hautpartikel. Die bekannteste Gruppe hierbei sind die Schuppen. Diese können jedoch keinem Individuum zugeordnet werden. Zu beachten ist auch, dass lediglich Zombies hin und wieder dazu neigen, größere Körperpartien, manchmal auch ganze Körperteile zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung haben dabei lediglich diejenigen Hautpartikel, die sich unter den Fingernägeln von Mordopfern finden lassen, da diese oftmals einen Rückschluss auf den Täter ermöglichen - vor allem dann, wenn bei dem Verdächtigen passende Kratzspuren gefunden werden können.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, eine Leiche so in die Pathologie zu transportieren, dass gerade diese Spuren nicht verloren gehen und nicht verunreinigt werden. SUSI stellt zu diesem Zweck besondere Tüten zur Verfügung, die über die Hände der Leiche gezogen und befestigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blut ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Lebewesen der Scheibenwelt bluten und ihre Blutspuren lassen ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Art des Wesens zu.&lt;br /&gt;
Blut ist eine zähfließende rote Flüssigkeit, die einen auch für Menschen charakteristischen Geruch verströmt. Auf Grund seiner Zähflüssigkeit verhält es sich beim Heruntertropfen anders als beispielsweise Wasser. Auf glatten Böden ist es dadurch möglich, an Hand einer Blutspur eines Verwundeten beispielsweise zu sehen, in welchem Tempo er sich bewegt hat, in welche Richtung und wo er sich länger aufgehalten hat. Um wirklich zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Blut handelt, braucht man frisches Blut, welches über längere Zeit in einem Reagenzglas stehend, sich alsbald zu zwei Schichten trennt, einer festen Masse unten und einer dünnen, gelblichen Flüssigkeit oben. Dieses hat mit der Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu tun.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann mit Blut lediglich festgestellt werden, zu welcher Spezies das Wesen, das geblutet hat, gehört.&lt;br /&gt;
Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob es sich um Blut oder eine andere Flüssigkeit handelt, ist die Hinzuziehung eines Werwolfes, da diese Wesen die Fähigkeit haben, selbst winzigste Mengen von Blut fehlerfrei als solche identifizieren zu können. Aber - wie sich bereits aus der Einleitung ergibt - ist eine Verifizierung durch das Labor unumgänglich, soll die Aussage über alle Zweifel erhaben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Untersuchung von Blut bilden die Trolle eine Ausnahme, da sie kein Blut besitzen. Dennoch besitzen auch sie eine Art von Körperflüssigkeit, über die jedoch wenig bekannt ist, da Trolle kaum zu verletzen sind und sich auch in der Regel nicht zur Blutprobenentnahme durch die regulären Methoden eigenen oder zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist das Blut von Elfen. Diese haben grünes Blut. Halbelfen hingegen haben das Blut der jeweils beigefügten Spezies. Allerdings ist bei ihnen ein geringer Kupferoxid-Anteil im Blut im Labor nachweisbar, da die Flamme einer Kerze beim Verbrennen von elfischem Blut eine bläuliche Färbung annimmt (sog. Fackelmannscher Erl-Test).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Zwergen unterscheidet sich vom menschlichen durch die Fähigkeit, mit sich Eisenpulver dauerhaft zu verbinden. Daher erkennt man Zwergenblut daran, dass es - mit Eisenpulver angereichert - auch über größere Entfernungen - zu einem Magneten strebt, da das Blut von Zwergen eine dauerhafte Verbindung mit pulverisierten Eisen eingeht (sog. Anziehungsverfahren).&lt;br /&gt;
Gnomenblut ist Gnomenblut und gibt wenig Anlass, einen einzelnen Gnom zu identifizieren. Experimente weisen aber darauf hin, dass es ursprünglich aggressives und defensives Gnomenblut gab, letzteres aber im Aussterben begriffen ist.&lt;br /&gt;
Eine Probe ist hier einfach zu machen: Füge dem Gnomenblut eine weitere Blutprobe bei. Aggressives Gnomenblut strebt zu der anderen Probe hin und versucht, es anzugreifen (sog. Knurblich-Attacke), defensives Gnomenblut versucht, aus dem Petrischälchen zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut von Werwesen enthält prinzipiell das Blut der jeweiligen Spezies, in dessen Zustand sich das Wesen beim Bluten befand. Allerdings kann im Blut das sogenannte Lykanthropin nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann nur im Labor mit dem sogenannten Katzenbringerschen Nachweisverfahren erbracht werden. Dabei wird das Blut des Werwesens auf ein von Sebaltius Katzenberger entwickelten Werwesen-Nachweis-Papier (sog. Wernap-Streifen, erhältlich im Labor) aufgetragen. Das im Blut befindliche Lykantropin verfärbt den Streifen blau, bei normalem Blut behält der Streifen seine rote Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut, das von einem Vampir stammt, ist nicht einfach zu klassifizieren, da sich die Blutgruppe eines Vampirs nach dem jeweils zuletzt zu sich genommenen Wesen richtet. Allerdings ist auch hier ein Stoff nachzuweisen, der das Gerinnen des Blutes ebenso unterbindet, wie er es dem Vampir ermöglicht, das Blut unterschiedlicher Spezies zu sich zu nehmen. Auch hier kann letztendlich nur im Labor ein Nachweis erbracht werden, dass es sich um das Blut eines Vampirs handelt, wenn mit dem Van-Hälschen-Pulver, dass zu großen Teilen aus Knoblauchgranulat besteht, eine positive Reaktion hervorgerufen werden kann. Diese zeigt sich darin, dass das Blut augenblicklich zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutspuren zu nehmen stellt häufig ein Problem dar, denn nicht immer steht ausreichend Blut zur Verfügung, um sämtliche erforderlichen Untersuchungen machen zu können. Auch handelt es sich selten um frisches Blut, so dass er erforderlich ist, beispielsweise aus einem Stofffetzen, an dem Blut eingetrocknetes Blut vermutete wird wieder eine Flüssigkeit, in der wenigstens Blut enthalten ist, zu gewinnen. Aus diesem Grund muss eine Blutprobe dieser Art besonders sorgfältig genommen werden.&lt;br /&gt;
Das eingetrocknete Blut wird im Labor mit Mobilus Reliquidor, einer Erfindung der Alchemistengilde, wieder verflüssigt und kann dann zumindest grob den jeweiligen Blutarten über die oben beschriebenen Verfahren zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fingerspuren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Scheibenwelt-Bewohner hinterlässt einzigartige Fingerspuren (sofern er dazu geeignete Finger aus Fleisch und Blut besitzt). Anders als Haare, Hautpartikel oder Blutspuren haben Fingerspuren deshalb Individualbeweiswert. Eine Übereinstimmung einer Fingerspur eines Tatorts mit den Fingerabdrücken eines Tatverdächtigen beweist zu 100% dass dieser die Spur am Tatort hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sicherung von Fingerspuren am Tatort =====&lt;br /&gt;
:Fingerspuren können nur auf glatten Oberflächen sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
:Fingerspuren werden am Tatort mittels eines in Russpulver getunkten größeren Pinsels sichtbar gemacht. Hiernach wird die sichtbar gemachte Spur formatfüllend und mit angelegtem Maßstab ikonographiert.&lt;br /&gt;
Gesicherte Fingerspuren werden in der Tatort-Fingerspurensammlung mit Hinweis auf die entsprechende Fallakte archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      An Tatorten ist es immer möglich, dass man Fingerspuren von so genannten &amp;quot;tatortberechtigten Personen&amp;quot; sichert, also Personen, die sich am Tatort rechtmäßig aufhalten durften und dort verständlicherweise ihre Spuren hinterlassen haben (z.B. Wohnungsbesitzer bei einem Wohnungseinbruch).&lt;br /&gt;
      Bei der Tatortarbeit gilt es sämtliche Tatortberechtigten herauszufinden und von denen mittels des Fingerabdrucksystems (siehe unten) im Wachhaus Abdrücke nehmen zu lassen. Wird nun eine Fingerspur gefunden, die nicht mit den Tatortberechtigten übereinstimmt, so muss sie folglich vom Täter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Fingerabdruck-Kartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Straftäter, die bereits einmal von der Wache wegen einer Straftat angezeigt wurden, müssen die so genannte &amp;quot;S.U.S.I.-Erfassung&amp;quot; (siehe S.U.S.I.-Erfassung) über sich ergehen lassen. Dazu gehört auch eine Erfassung ihrer Fingerabdrücke mit Hilfe des Fingerabdrucksystems. Die Fingerabdrücke werden dann in der Fingerabdruck-Kartei mit Hinweis auf die Strafakte des Täters gesammelt.&lt;br /&gt;
      Der S.U.S.I.-Laborant kann Fingerspuren vom Tatort mit den Fingerabdrücken von Tatverdächtigen vergleichen. Dies dauert in der Regel nicht länger als 10 Minuten. Aufgrund des Aufwandes ist es nicht möglich, bei neu eintreffenden Fingerspuren vom Tatort diese mit den Abdrücken aus sämtlichen Strafakten zu vergleichen. Es ist nur der gezielte Vergleich mit einigen wenigen Tatverdächtigen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Fingerabdrucksystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Ein Teil der &amp;quot;S.U.S.I.-Erfassung&amp;quot; gilt der Abnahme von Fingerabdrücken von Straftätern. Hierbei muss sich jeder überführte Straftäter seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Dies geschieht mittels des Fingerabdrucksystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Das Fingerabdrucksystem selbst ist ein kleiner dreieckiger Kasten, der an seiner langen Seite aus einer Glasplatte besteht, auf die der Straftäter seine Hand pressen muss. Im Innern des Kastens sitzt ein Dämon auf seinem Hocker und zeichnet in 1:1 Größe die Linien auf der Hand auf ein Papier. Das Papier wird dann Teil der Fingerabdruck-Kartei (sofern die Abdrücke von Straftätern und nicht von Tatortberechtigten erhoben wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spuren von Dingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuhspuren/Fußspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Arten von Schuhspuren, welche auch alle unterschiedliche Sicherungsmethoden erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Schuh-/ Fußeindrücke in weichem Untergrund (z.B. Erde, Sand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Nachdem der Eindruck mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert wurde, werden die Schuheindrücke mit flüssigen Gips gefüllt. Ist der Gips getrocknet, kann er entnommen werden. Die Unterseite des Gips-Blockes stellt nun eine exakte Kopie der Schuh-/ Fußsohle dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Nicht/kaum sichtbare Abdrücke auf glatten Untergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Bei solchen Abdrücken kann ein Schuhprofil mit Russpulver (und etwas Glück) sichtbar gemacht werden. Voraussetzung ist aber eine wirklich glatte Oberfläche, bei der davon ausgegangen werden kann, dass der Täter darauf gestanden ist (z.B. glatte Fensterbank, Blatt Papier mit leichten Schmutzantragungen). Ein wildes mit Ruß beschmieren des ganzen Bodens hat noch nie jemandem etwas gebracht.&lt;br /&gt;
      Die durch das Russpulver gewonnenen Spuren werden mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend ikonographiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Von Schuhen/Füße übertragene Anhaftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      An den Schuhen/Füßen anhaftende Materialien (z.B. Blut, Erde, sonstiger Schmutz) können mit teilweisen oder ganzen Abdrücken des Profils auf einen Untergrund übertragen werden. Die Spur ist mit einem daneben angelegten Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Der Beweiswert solcher Spuren ist allerdings nicht zu hoch zu veranschlagen. Da es viele Schuhe mit gleicher Länge, Breite und gleichem Profil gibt, hat der Beweiswert von Schuhspuren/Fußspuren so lange lediglich Indiziencharakter, bis individuelle Merkmale ins Spiel kommen. Eine Beschädigung im Profil des Schuhs eines Tatverdächtigen, welche genau so bei der am Tatort aufgefundenen Schuhspur vorkommt, beweist nahezu sicher, dass dieser Schuh die Spur hinterlassen hat. Ebenso verhält es sich bei Fußeindrücken von Trollen in weichem Untergrund. Bei einer kompletten und gut gesicherten Spur ist die identische und einmalige Form des steinigen Trollfußes zu erkennen, welche bei Übereinstimmung einen Troll mit hoher Beweiskraft überführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karrenspuren in weichem Untergrund müssen in der Breite der Räder und in deren Abstand gemessen und mit angelegtem Maßband formatfüllend ikonographiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichwertige Maße jedoch bei einer Unzahl von Karren in Ankh-Morpork vorkommen, haben diese Werte nur Indiziencharakter in Bezug auf ihren Beweiswert. Treten jedoch individuelle Beschädigungen in der Spur auf, welche mit der eines Rades übereinstimmen, und stimmt zusätzlich noch die Länge des Abstands zwischen zwei Beschädigungen in der Spur mit dem Umfang des Rades überein, so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass dieses Rad auch die Spur verursacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeugspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden beim Aufhebeln von Türen, Fenstern oder Behältern mittels eines Werkzeugs (Schraubenzieher, Brecheisen, Geißfuß) Kratzspuren an Rahmen oder Gehäuse hinterlassen, so sind diese mit angelegtem Maßband formatfüllend zu ikonographieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kratzspur kann in ihrer Breite mit der Breite von beim Tatverdächtigen aufgefundenen Hebelwerkzeugen verglichen werden. Das Hebelwerkzeug kann an seiner Spitze Beschädigungen aufweisen, welche sich dann natürlich auch in der Kratzspur zeigen. Eine Übereinstimmung kann hier den Beweiswert stark steigern, wenn auch nicht von einer 100 prozentigen Übereinstimmung ausgegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SUSI-Erfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Straftäter werden in der sog. SUSI-Erfassung mit Hinweis auf die jeweilige Fallakte, die im Archiv der Wache lagert, in einer Kartei erfasst. Hierzu werden verschiedene Daten des Individuums erhoben wie Spezies, Geschlecht, Alter, körperliche Merkmale (Größe, Gewicht), besondere Kennzeichen (Narben etc).&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Täter wird mittels einer Ikonographie des rechten und des linken Profils sowie einer Frontalaufnahme festgehalten.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird festgehalten, welche Art von Delikt zur Verurteilung geführt hat. Auch wird versucht, ein Profil der Tat und der dabei verwendeten Methoden zu erstellen.&lt;br /&gt;
Häufig liefern diese Akten einen Hinweis auf mögliche Täter, beispielsweise bei Einbrüchen, Diebstählen oder unlizensierten Morden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermittlungen bei Bränden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort eines Brandes stellt die Spurensicherer vor Probleme der besonderen Art, da es hier für eine Rekonstruktion des Geschehens unablässige Sorgfalt das höchste Gebot ist, sonst ist es fast unmöglich, sinnvolle Aussagen über Ursache und Hergang eines eventuellen Verbrechens zu machen. Andererseits ist es häufig so, dass der Schutz der umliegenden Gebäude vorgeht und bei den Löscharbeiten sich eine Menge Personen am Ort des Geschehens aufhalten. Spuren, die nichts mit einem Verbrechen zu tun haben, sind dabei unvermeidlich.&lt;br /&gt;
Wichtigste Untersuchung muss dabei sein, ob der Brand unbeabsichtigt zustande kam oder ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
Dabei gilt es als erstes festzustellen, wo das Feuer seinen Ausgang genommen hat und ob der vorsätzliche Einsatz von Brandbeschleunigern (z.B. Knieweich, Steinöl, nachgewiesen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass an der Stelle, wo ein Brandbeschleuniger verwendet wurde, in der Regel die größte Hitzeentwicklung stattgefunden hat. Dies muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Brand ausbrach - wenn beispielsweise eine Lunte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
Bei Schwelbränden ist es in der Regel noch gut möglich, an Hand der unterschiedlichen Zerstörungen, die die Hitze angerichtet hat, den Brandverlauf zu eruieren.&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von mehreren Brandherden weist zusätzlich darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Ein ermittelnder Wächter sollte ebenfalls immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass ein Brand gelegt worden sein kann, um eine andere Straftat zu vertuschen (z.B. Diebstahl, unlizensierten Mord o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die beschriebenen Verfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehungsverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Blut eines Zwergs mit fein gemahlenem Eisenpulver angereichert, das mit dem Blut eine dauerhafte Verbindung eingeht. Die so gewonnene Flüssigkeit strebt zu einem Magneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fackelmannscher Erl-Test (s. Blut):&lt;br /&gt;
Die Blutprobe eines elfischen oder halbelfischen Wesens wird über einer Kerze erhitzt. Dabei lässt sich eine bläuliche Verfärbung der Flamme beobachten, die als Nachweis gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fingerabdrucksystem (s. Fingerspuren):&lt;br /&gt;
Hochspezialisierter Dämon, der in der Lagen ist von auf eine vor ihm befindliche Glasplatte gedrückten Fingern Ikonographien der Fingerlinien zu zeichnen, die dann der eindeutigen Zuordnung von Fingerspuren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundigs Haarwuchsmittel (s. Haare):&lt;br /&gt;
Substanz, mit deren Hilfe die Haare von Werwesen im Labor zum Wachstum angeregt werden können. Hierdurch ist es eindeutig möglich, jedwedes Haar dieser Spezies eindeutig zuzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ikonographen:&lt;br /&gt;
Dämonen, die in der Lage sind von dem, was sie sehen, ein wirklichkeitsgetreues Bild in kurzer Zeit zu zeichnen. Sie sind das universelle Werkzeug der Spurensicherer, wenn diese den Zustand am Tatort dokumentieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzenbringerschen Nachweisverfahren (s. Blut):&lt;br /&gt;
Auf den Arbeiten des Alchemisten Aloisius Katzenbringer gegründetes Verfahren, das im Blut eines Werwesens vorhandenen Lykantrophin (das ist der Stoff, der aus einem Wesen ein Werwesen macht) nachzuweisen. Dabei wird ein sogenannter Wernap-Streifen mit dem Blut bestrichen. Ist der Streifen nach dem Trocknen blau verfärbt, handelt es sich eindeutig um das Blut eines Werwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knurblich-Attacke (s. Blut):&lt;br /&gt;
Dass es sich um gnomisches Blut handelt ist dadurch zu belegen, dass zu dieser Blutprobe eine weitere dazu gegeben wird. Gnomenblut versucht entweder, das andere Blut anzugreifen oder vor ihm zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilus Reliquidor (s. Blut):&lt;br /&gt;
Von Rebus Mobilus, Mitglied der Alchemistengilde entwickelte Flüssigkeit, die die Eigenschaft hat, eingetrocknete Blutproben so weit zu verflüssigen, dass es möglich ist, die oben beschriebenen Verfahren zur Blutbestimmung an der Flüssigkeit in geringem Umfang anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.U.S.I.-Erfassung:&lt;br /&gt;
Verfahren, dass eine eindeutige Identifikation eines Wesens ermöglicht. Hierzu gehört das Nehmen von Fingerabdrücke, Ikonographien im Profil und frontal, Messungen von Größe und Gewicht, Aufnehmen von sonstigen Daten wie Spezies, Geschlecht und Alter, das Erfassen individueller Merkmale (Narben, fehlende Gliedmaßen). Diese ist jedoch nur mit überführten Straftätern gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Pulver: -&amp;gt; Van-Hälschen-Test&lt;br /&gt;
Van-Hälschen-Test:&lt;br /&gt;
Der Überwaldische Vampirjäger Ferdgenannt Van Hälschen konnte ein auf der Basis von Knoblauchgranutat bestehendes Pulver entwickeln, dass es ermöglicht, das Blut eines Vampirs eindeutig als Vampirblut zu bestimmen, da der Stoff, der die Gerinnung des Blutes verhindert, mit dem Van-Hälchen-Pulver der Gestalt reagiert, dass das Blut sofort zu Staub zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wernap-Streifen: -&amp;gt; Katzenbringersches Nachweisverfahren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=SUSI&amp;diff=1042</id>
		<title>SUSI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=SUSI&amp;diff=1042"/>
		<updated>2008-03-16T19:11:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: /* Abteilungsleiter */ meinen langjährigen SV nachgetragen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Funktion==&lt;br /&gt;
Die Abteilung '''Suchen und Sichern''' (kurz '''SUSI''') ist der forensische Part der Stadtwache und ist im [[Wachhaus]] am [[Pseudopolisplatz]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
'''SUSI''' ist ein [[Labor]] und eine [[Pathologie]] im zweiten Stock zugeteilt&lt;br /&gt;
==Uniform==&lt;br /&gt;
[[Bild:susi_uniform.gif]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Uniform]] von '''SUSI''' ist in einem Dunkelblau gehalten, lediglich die Hemden und Blusen sind in einem dunklen orangebraunen Farbton.&lt;br /&gt;
Wahlweise können die Mitglieder zwischen Kniehosen und Röcken wählen, dazu wird ein Mieder oder eine Weste getragen. &lt;br /&gt;
Das Schuhwerk besteht aus braunen Lederstiefeln mit hohem Schaft.&lt;br /&gt;
Gegen Regen und Kälte schützt wahlweise ein Umhang oder ein Mantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patch==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Basis Patch der Abteilung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Patch_susi.gif|Basis Patch von SUSI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezialisierung==&lt;br /&gt;
In der Abteilung '''SUSI''' gibt es folgende [[Spezialisierung|Spezialisierungen]]:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Tatortwächter]]&lt;br /&gt;
* [[Laborant]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsmediziner]]&lt;br /&gt;
* [[Okkultismusexperte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abteilungsleiter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Amtzeit von||bis || class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Abteilungsleiter ||class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{dts|20|5|2001}}	||{{dts|31|10|2001}}	||&amp;lt;char&amp;gt;011179-T-120899&amp;lt;/char&amp;gt;||&amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{dts|01|11|2001}}	||{{dts|31|05|2002}}	||&amp;lt;char&amp;gt;190564-V-180600&amp;lt;/char&amp;gt;	||Johan Zupfgut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SUSI| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abteilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kult_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1026</id>
		<title>Kult vom Schweigenden Geheimnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kult_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1026"/>
		<updated>2008-03-16T14:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: hat „Kultes vom Schweigenden Geheimnis“ nach „Kult vom Schweigenden Geheimnis“ verschoben: vertippt beim Lemma :(&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Kult vom Schweigenden Geheimnis''' ist ein Kult der geschaffen wurde, um [[Evadne Kuchen|Frau Kuchens]] Interesse an der Wache zu beenden. Diese war von dem noch unerfahrenen Chief-Korporal Pismire als Mitglied der Wache aufgenommen worden, hatte sich jedoch - trotz oder gerade wegen aller Mühe, die sie sich gemacht hatte - als Störfaktor ersten Ranges erwiesen. Pismire erhilet vom damaligen [[Kommandeur]] den Auftrag, das ''Problem Kuchen'' zu lösen.&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck gründete Pismire den ''Kult vom Schweigenden Geheimnis.&lt;br /&gt;
:Zitat: ''&amp;quot;In der Straße der geringeren Tempel hatte vor sieben Tagen eine neuer Betstätte eröffnet. Das war hier in der Gegend nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich war nur – aber das wusste niemand – dass die Mitglieder des Kultes (bisher) ausschließlich aus Mitgliedern der Wache bestanden. Und dass es eigentliche gar kein Kult war, sondern eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Frau Kuchen werden sollte. Wichtigste Bedingung des Kultes war, dass die Mitglieder eine Tüte aus braunem Packpapier mit Schlitzen für die Augen über dem Gesicht trugen – Pismire war halt gezwungen gewesen, möglichst kostenneutral zu improvisieren, und Rekrutin Kuchen sollte ja keinen ihrer Wachekollegen und -kolleginnen wiedererkennen. Und – um sich auch nicht an den Stimmen verraten zu können – waren die Kulthandlungen schweigend zu verrichten und die Kommunikation der Mitglieder auf einige wenige Handzeichen beschränkt. (Außerdem wollte Pismire so wortgewaltige Auseinandersetzungen mit Frau Kuchen bereits im Keim ersticken.)&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Kuchens Aufmerksamkeit war somit wieder in ungefährliche Bahnen gelenkt. Nachdem ein - wie Pismire sich ausdrückte - &amp;quot;begabter, junger Schwindler, der nichts mit der Wache zu tun hatte&amp;quot; und der von Pismire in die Geschichte eingeweiht worden war, dem 'Kult' beigetreten wart, konnte die Wache sich dezent zurück ziehen. Hin und wieder dient der Kult noch einfachen Übungen der ''&amp;quot;Anderkawwer&amp;quot;''-Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;213&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionen und Kulte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kultes_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1027</id>
		<title>Kultes vom Schweigenden Geheimnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kultes_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1027"/>
		<updated>2008-03-16T14:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: hat „Kultes vom Schweigenden Geheimnis“ nach „Kult vom Schweigenden Geheimnis“ verschoben: vertippt beim Lemma :(&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Kult vom Schweigenden Geheimnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kult_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1023</id>
		<title>Kult vom Schweigenden Geheimnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Kult_vom_Schweigenden_Geheimnis&amp;diff=1023"/>
		<updated>2008-03-16T14:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Kult vom Schweigenden Geheimnis''' ist ein Kult der geschaffen wurde, um [[Evadne Kuchen|Frau Kuchens]] Interesse an der Wache zu beenden. Diese war von dem noch unerfahrenen Chief-Korporal Pismire als Mitglied der Wache aufgenommen worden, hatte sich jedoch - trotz oder gerade wegen aller Mühe, die sie sich gemacht hatte - als Störfaktor ersten Ranges erwiesen. Pismire erhilet vom damaligen [[Kommandeur]] den Auftrag, das ''Problem Kuchen'' zu lösen.&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck gründete Pismire den ''Kult vom Schweigenden Geheimnis.&lt;br /&gt;
:Zitat: ''&amp;quot;In der Straße der geringeren Tempel hatte vor sieben Tagen eine neuer Betstätte eröffnet. Das war hier in der Gegend nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich war nur – aber das wusste niemand – dass die Mitglieder des Kultes (bisher) ausschließlich aus Mitgliedern der Wache bestanden. Und dass es eigentliche gar kein Kult war, sondern eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Frau Kuchen werden sollte. Wichtigste Bedingung des Kultes war, dass die Mitglieder eine Tüte aus braunem Packpapier mit Schlitzen für die Augen über dem Gesicht trugen – Pismire war halt gezwungen gewesen, möglichst kostenneutral zu improvisieren, und Rekrutin Kuchen sollte ja keinen ihrer Wachekollegen und -kolleginnen wiedererkennen. Und – um sich auch nicht an den Stimmen verraten zu können – waren die Kulthandlungen schweigend zu verrichten und die Kommunikation der Mitglieder auf einige wenige Handzeichen beschränkt. (Außerdem wollte Pismire so wortgewaltige Auseinandersetzungen mit Frau Kuchen bereits im Keim ersticken.)&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Kuchens Aufmerksamkeit war somit wieder in ungefährliche Bahnen gelenkt. Nachdem ein - wie Pismire sich ausdrückte - &amp;quot;begabter, junger Schwindler, der nichts mit der Wache zu tun hatte&amp;quot; und der von Pismire in die Geschichte eingeweiht worden war, dem 'Kult' beigetreten wart, konnte die Wache sich dezent zurück ziehen. Hin und wieder dient der Kult noch einfachen Übungen der ''&amp;quot;Anderkawwer&amp;quot;''-Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks == &lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;213&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionen und Kulte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Willard_I.&amp;diff=1019</id>
		<title>Willard I.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Willard_I.&amp;diff=1019"/>
		<updated>2008-03-16T14:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Willard I.''' ist der zwar selbsternannte aber nicht umstrittene König der Ratten in [[Ankh-Morpork]]. Er ist in der Lage, mit Menschen zu sprechen und ein Bekannter von Pismire. Dieser lernte ihn bei den Ermittlungen zu dem mysteriösen Verschwinden der Taubenpopulation der Stadt kennen. Hin und wieder besucht Willard Pismire auf ein Schwätzchen, ein Glas Wein oder ein paar Ziegenkäseplätzchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks: ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;84&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;314&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Geheimdienst_der_Alchimistengilde&amp;diff=877</id>
		<title>Geheimdienst der Alchimistengilde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwache.net/wachewiki/index.php?title=Geheimdienst_der_Alchimistengilde&amp;diff=877"/>
		<updated>2008-03-14T11:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: Kommata und Format&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;So geheim, dass niemand davon wußte. Nicht einmal die Alchimisten.&lt;br /&gt;
Die Zentrale des Geheimdienstes befand sich in der [[Tabakstraße]] in den [[Die Schatten|Schatten]], praktisch direkt vor der Nase der Wächter.&lt;br /&gt;
Die Spione bekamen von der Gilde den Auftrag, die Potzblitz-Soße aus der Unsichtbaren Universität zu stehlen und dort ebenfalls weiter zu observieren. Sie besaßen sogar die Frechheit, einen geheimen Raum in einer Wand im Speisesaal der Universität einzurichten, um dort die Zauberer zu beobachten.&lt;br /&gt;
Ihr Leitspruch: &amp;quot;Alchimie über Magie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde der Plan von der Wache und den [[Zauberer|Zauberern]] entdeckt, die Spione entlarvt, der geheime Raum in der Wand zugemauert und die Zentrale in den Schatten geschlossen.&lt;br /&gt;
Allerdings konnten nie alle eingesperrt werden.&lt;br /&gt;
Mögliche Dinge, die auf eine neue Formierung des Geheimdienstes deuten würden:&lt;br /&gt;
*Eine rote Signaltaube&lt;br /&gt;
*Ein kleines Reagenzglas mit Kreide an einen Türrahmen gezeichnet&lt;br /&gt;
*Personen, die sich in Kutten kleiden, die ein Reagenzglasemblem am Ärmel und der Brust tragen&lt;br /&gt;
*Bandagierte Gesichter, die nur Augenschlitze besitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist bekannt, dass die Anzahl der Reagenzgläser auf den Abzeichen über den Rang des Spiones Auskunft geben. Die Spione kannten sich nicht untereinander, was die Verhöre der Stadtwache damals sehr erschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Missionslinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;multi&amp;gt;6&amp;lt;/multi&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pismire</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: gebläut&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Pismire</name></author>
		
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		<title>Marlien Monroy</title>
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		<updated>2008-03-14T11:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pismire: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Marlien Monroy]], mit bürgerlichem Namen Norma-Jean, ist eine Bäckerin und Tochter des Bäckers [[Ohligs]]. Erlebte eine unglaubliche, aber sehr kurze Karriere als Schaupspielerin in [[Mak Klinges fabulöses Schaustücktheater|Mak Klinges fabulöses Schaustücktheater]], starb in vermutlich ungewollter Selbsttötung an einer Überdosis diverser Medikamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anspielungen ==&lt;br /&gt;
Eine Anspielung auf die Schauspielerin Marilyn Monroe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionslinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;single&amp;gt;659&amp;lt;/single&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verstorbene]]&lt;br /&gt;
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